Kangaroo-Island

 

Anfahrt:

Selbst organisiert. Flug nach Adelaide. Dann geht’s weiter mit dem Wohnmobil und übersetzen mit der Fähre. Flug von Adelaide nach Kingscote ist ebenfalls möglich (für Taucher unbedingt Freigepäckgrenze beachten).

 

Reisedauer:

Die Flugzeit von Adelaide nach Kingscote beträgt ca. 30 min. Das Übersetzen mit der Fähre von Cape Jervis nach Penneshow dauert ca. 45 min.

Ziele: 
Remarkable Rocks, Admirals Arch, National Park,
Cape Willoughby Lighthouse

Geogr. Lage:          

Drittgrößte australische Insel im Süden Australiens gelegen.

 

Transportmittel:    

Wohnmobil. Kosten je nach Mietdauer, Wagengröße und Gesellschaft. Hier kann das Wohnmobil vom Festland aus mitgenommen werden. Die Mietdauer wird bei der Mietdauer auf dem Festland angerechnet. Wer also die Fähre benutzen möchte, kann dies ohne Probleme tun. Es empfiehlt sich aber dennoch den Autoverleiher darüber zu informieren.

 

Campingplätze:    

Über die Insel verteilt sind eine ganze Reihe von Campingplätzen, wo man mit dem Wohnmobil übernachten und die Wasservorräte auffrischen kann. Oft in der Nähe größerer Orte oder bei den Nationalparks.

Die Kosten für einen Stellplatz auf dem Campingplatz liegen zwischen 15 und 25 A$ pro Tag. Die Campingplätze sind auch hier sehr sauber.

 

Verkehr:      

Auf Kangaroo Island ist, wie überall in Australien, Linksverkehr. Die Höchstgeschwindigkeit in Ortschaften ist soweit nicht anders ausgeschildert 50 km/h und auf Landstrassen außerorts 80 km/h. Autobahnen sind auf der Insel nicht vorhanden.

 

Essen und Trinken:         

In größeren Orten sind zahlreiche Restaurants. Die Preise sind mit denen in Deutschland vergleichbar. Auch hier sind die frühen Schließungszeiten der Restaurants (last Order für Essen meist nicht nach 19.00 Uhr) zu beachten. Alkohol wird nur in lizenzierten Restaurants ausgeschänkt. In anderen Lokalen kann man seine eigenen alkoholischen Getränke mitbringen und dort verzehren. Wein, Bier, etc. kann man zuvor in Bottelshops kaufen.

 

Tauchbasis:

In Penneshow ist eine Tauchbasis. Wir waren allerdings dort nicht tauchen. Man kann auch eine Tour auf einem Segelschiff buchen und von dort aus tauchen gehen. Besonders zu erwähnen ist, dass man hier den „Leafy Seadragon“ sehen kann. Eine endemische Art, die nur hier vor Kangaroo Island in der Nähe von Cape Jervis am Rapid Bay Jetty und in kleinen Teilen West Australiens vorkommt. Den „Leafy Seadragon“ hatten wir schon zuvor am Rapid Bay Jetty gesehen.

 

Dekokammer:        

Die nächste Dekokammer befindet sich in Adelaide. Die Flugzeit beträgt von Kingscote aus ca. 30 min. Vor dem Tauchen sollte man sich über die Bereitschaft der Dekokammer in Adelaide informieren.

Im Ernstfall vorher mit VDST Taucherhotline oder DAN die Kostenübernahme abklären!

                       

Insel:

Herrliche Landschaften mit Eukalyptuswäldern und einigen Sehenswürdigkeiten. Zu empfehlen ist ein Ausflug in die Nationalparks. Zu erwähnen wären die „Remarkable Rocks“ und eine größere Tropfsteinhöhle.

Die Insel lohnt sich in erster Linie wegen der Tiere, die man dort in freier Natur sehen kann. Das sind unter anderem der Wombat, Koalas, schwarze Schwäne, Papageien und viele Vogelarten, Wallabies, Kangaroos, Echidnas, Possums, Pinguine, Igel, das Schnabeltier und zu bestimmten Zeiten auch Wale, um nur ein paar zu erwähnen. Im Westen der Insel besucht man Seelöwen und etwas weiter nord-westlich auch Seehundkolonien.

Auch die giftige Tigerschlange (black tiger snake) kommt häufiger auf der Insel vor, die im Unterholz kaum zu erkennen ist. Wir haben zwei große Exemplare gesehen.

 

Besonderes:          

Zu beachten sind außerdem giftige Spinnen und große Ameisen, deren Biss einem Wespenstich ähnelt. Die Bissstelle schwillt stark an und schmerzt. Da man die Tiere im Unterholz schlecht sieht, weiß man zunächst auch nicht, was einen gebissen oder gestochen hat. Vorsicht ist geboten, wenn man zu Fuß abseits gelegene Strassen oder Pfade verlässt. 

In Nationalparks kann man mit etwas Glück auch das Schnabeltier sehen.

Die Rangerstationen informieren einen ausführlich über Flora und Fauna des jeweiligen Parks oder Gebietes.

In den Dämmerungs- und Abendstunden sieht man des öfteren Possums.

 

Nützliche Info:       

Das Handy funktioniert an einigen Stellen der Insel nicht, da nur größere Orte funktechnisch versorgt sind. Ein Notruf ist deshalb nicht immer absetzbar. Da viele Parks abseits der größeren Orte liegen, ist von einer schnellen ärztlichen Versorgung nicht unbedingt auszugehen.

 

Medikamente:        

Verbandsmaterial und alle normal benötigten Medikamente. Je nach Aufenthaltsort muss man mit längeren Transportzeiten rechnen.

 

Angaben Stand:                        Jahr 2004 / 2005

 

Heinz Krämer